Die königliche Hochzeit

Die königliche Hochzeit

Wieso redet Jesus in Gleichnissen?

Jesus könnte doch genau so gut auch Klartext reden und sagen, was Sache ist, oder?

Als Kind dachte ich immer, Jesus will nicht, dass wir das verstehen. Es ist kryptisch. Ein Rätsel. Sowas wie eine Schnitzeljagd. „Wer es rausfindet, der darf mich besser kennenlernen.“ Gleichnisse waren für mich eine Art Taktik von Jesus, um seinen Freundeskreis auszuloten. Sowas wie Insider Witze. Noch heute begegnen mir immer wieder solche Gemeinschaften. Cliquen, die die ganze Zeit über irgendwas abwegiges reden, Gemüse, Tofu, Schlittschuhe oder Tannennadeln und sich dabei kaputtlachen. Du stehst daneben und denkst dir, „ok, ich verstehe, ihr wollt mich nicht dabei haben…“ Sowas hab ich immer wieder erlebt. Das kennen glaube ich alle. Ein bisschen kam mir das bei Jesus auch so vor. Wie ein Würstchen, das da so baumelt und an das die Freundschaft zu ihm gebunden ist. „Willst du dazugehören, dann musst du kapieren wovon er spricht.“

So ist es aber nicht! Genau das Gegenteil ist der Fall! 

Jesus könnte einfach das Gleichnis deuten. Jeder würde kapieren um was es geht. Das hat er auch gemacht. Aber es geht garnicht darum etwas im Gleichnis zu verstecken. Jesus benutzt die Gleichnisse, damit wir emotional in der Lehre mit drin sein können. Ihm geht es nicht nur darum Wissen zu vermitteln, sondern er möchte uns mit unserem ganzen Verstand und mit unseren Gefühlen in die Lehre mit hinein nehmen. Wieso stellt die Bibel uns Gott als Vater vor? Als König? Als Henne? Als Festung? Als Löwe? Als Lamm und so weiter? Damit wir emotional verstehen können, wie Gott ist. Wir sollen nicht nur im Kopf kapieren, was einen Löwen ausmacht. Wir sollen nicht nur studieren, wie ein Löwe ist und das auf Gott übertragen. Ich glaube, wir sollen uns auch emotional einem Löwen aussetzen! Welches Gefühl löst ein Löwe in dir aus? Stell dich einem Löwen gegenüber und beobachte mal, was in dir vorgeht. Wir sind im letzten Urlaub durch einen Safari-Park gefahren und sind mit dem Auto quasi direkt neben einem Löwenrudel gestanden. Es war unglaublich. Wenn ich mir vorstelle ich sollte da aussteigen… Ein Schauer von Ehrfurcht läuft mir den Rücken runter. Wie muss das auf die Menschen damals gewirkt haben, wo es keine Safari-Parks, Autos oder Betäubungsgewehre gab? Diese Wildheit und diese Gefahr, die Kraft und Majestät! Spürst du den Löwen?Es ist eine KÖNIGLICHE Hochzeit

In meinem Gleichnis spricht Jesus von einer Hochzeit. Lassen wir diese Vorstellung mal auf uns wirken. Du siehst vielleicht eine Hochzeit aus dem Verwandtschaftskreis vor dir. Oder eine Traumhochzeit wie im Film? Vielleicht deine eigene Traumhochzeit oder so wie du sie dir vorstellst. Egal, wie deine Hochzeit aussieht, es fühlt sich festlich an! Es gibt was zu feiern! Es ist Party angesagt! 

Diese Hochzeit hier ist aber eine KÖNIGLICHE Hochzeit, denn Jesus startet das Gleichnis mit einem erklärenden Satz. „Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit bereitete.“ (Matthäus 22, 2)

Kannst du dich also bitte in eine königliche Hochzeit hinein versetzen, ja? Prunk! Gold! Unbezahlbares Essen! 

„Und er sandte seine Knechte aus, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen. Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet und alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum und gingen weg, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel. Die Übrigen aber ergriffen die Knechte, misshandelten und töteten sie.“ 

Matthäus 22, 3-6

Und dann passiert was unglaubliches! Wen wird wohl der König zu dieser prunkvollen Hochzeit eingeladen haben? Sicher sehr wichtige und hochadlige Gäste. Die Beistehenden Zuhörer bei Jesus waren sich sicher klar darüber, dass es „würdige“ Gäste gewesen sein werden. Also „würdigere“ als sie es waren. Wie würde es dir gehen, wenn Kate und William heiraten. Du würdest doch nicht erwarten, dass du eingeladen wirst, oder? Zu der Hochzeit eines Königssohns sind ja nur würdige, adlige, vornehme und besonders reiche Menschen eingeladen. Aber genau diese lehnen die Einladung beim ersten Mal ab. Das muss den König verblüfft haben. Ich finde es bis dahin schon unerhört. Sowas hat man ja noch nie gehört. Stellt euch mal vor, die Queen lädt zu Williams Hochzeit und Sir Elton John „wollte nicht kommen.“ ?? Vielleicht ist das ja tatsächlich mal vorgekommen, aber nicht in dem Maße, dass KEINER kommen wollte…

Also muss der König eindringlichere Maßnahmen ergreifen. Nachdem der König ausrichten ließ, welche Opfer er auf sich genommen hat, und schon bereits Kosten für die Hochzeit angefallen sind, gehen die eingeladenen einfach ihrer normalen Tätigkeit nach. 

Sie sind in ihren eigenen Dingen so beschäftigt, dass sie keine Zeit für die Hochzeit des Königssohns haben.
Sie haben den Blick für den König und damit für das Königreich verloren.
Sie fühlen sich nicht geehrt und besorgen schnell die schönsten Kleider für sich selbst.
Sie suchen keine Geschenke und benachrichtigen nicht ganz stolz und aus dem Häuschen die ganze Familie und die Nachbarschaft, dass sei eingeladen sind. 

Eine andere Gruppe der eingeladenen wird sogar handgreiflich und misshandelt die Überbringer der Botschaft. 

Wie muss der König sich gefühlt haben? Er hat alles vorbereitet, keine Kosten und Mühen gescheut. Der ganze Hofstaat ist bereit und wollte ein königliches Fest für den Prinzen und die Gäste zaubern. Es ist alles bereit! Die Kutschen stehen bereit, die Diener mit den Häppchen auf den silbernen Tabletts. Stellt euch nur mal vor mit welcher Liebe und Vorfreude auf die Vermählung seines Sohns und die anschließende Feier der König alles vorbereitet haben mag. Und dann diese Enttäuschung. Und nicht nur Enttäuschung, sondern auch Zorn! Die Gäste, die er zu seinem königlichen Feste einladen wollten, für die er sich das Menü ausgedacht und den Sommelier Sonderschichten arbeiten ließ, verhöhnen, misshandeln und töten schließlich auch noch seine Knechte. Was für eine Demonstration der Abneigung. Hallo? Man kann doch auch einfach „nein“ sagen, oder? Es war doch nur eine Einladung! Es ist doch nur eine Einladung! 

Diese Einladung Gottes steht wie die des Königs fest. Du wurdest sicher auch so wie die Gäste nicht nur einmal eingeladen. Ich zumindest bin oft genug den Einladungen Gottes in meinem Leben ausgewichen! Hab wichtigeres zu tun. Wie hochnäsig ich das Leben, die Wissenschaft, das Intellektuelle, ja auch die Sünde höher schätzte als der Einladung Gottes Glauben zu schenken. Wie oft habe ich selber die Diener Gottes, des Königs, ausgelacht für ihre lächerliche Einladung. Gott hat dich lieb, trallala… Wie muss sich der Vater dabei fühlen? Zum Glück habe ich die Männer und Frauen nicht umgebracht damals, und zum Glück ist Gott gnädiger als der König in der Geschichte, denn dieser lässt die Mörder seiner Diener umbringen und die Städte, in denen sie lebten verbrennen! 

In mir steigt Ehrfurcht auf vor einem Gott, der das könnte. Und er hätte emotional auch Grund dazu! Wie oft werden seine Einladungen ausgeschlagen? Wie viele Menschen sind auf den Straßen unterwegs und werden nicht ernst genommen? Wie viele seiner Diener in arabischen Ländern werden ermordet, gefoltert oder eingesperrt? Und dieser Gott ist gnädig und er spricht die Einladung weiterhin aus. Gott möchte nicht, dass Jesus umsonst gestorben ist

Dann sagt er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Eingeladenen waren nicht würdig. So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein. Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraße und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.

Matthäus 22, 8-10

Das Fest findet statt! 

Der König ist nicht verbittert! Er ist nicht weiter zornig. Er möchte, dass seine Vorbereitungen, sein Opfer, nicht vergeblich waren. Er hält nun Ausschau nach den „unwürdigen“ die seiner Einladung folgen würden. Was muss das mit den Umstehenden Zuhörern in Jesus Zeit gemacht haben? Die kannten Könige und Herrscher und den Prunk, den diese veranstalteten aus nächster Nähe. Sicher waren die königlichen Feste jedesmal auch eine deutliche Offenbarung ihrer eigenen „Unwürdigkeit“. Wenn du in deinen Leinenlumpen am Straßenrand selbstgefangenen Fisch verkaufst, danach stinkst und deine Hände schmutzig sind und dann der Zug der eingeladenen Gäste mit kostbaren Geschenken an dir vorüberzieht. Jeder einzelne dieser Gäste wäre fähig, dir mit einem Bruchteil seines Vermögens deinen ganzen Laden abzukaufen. Und wie schön sie alle sind. Und wie geschmückt. Und wie sie duften. Du hast das letzte Mal vor Wochen gebadet und diese „würdigen“ duften nach feinen Ölen, Salben und Cremes. Es ist ganz klar, diese sind „würdig“ und du bist „unwürdig“. Das muss den Menschen zu Jesus Zeiten ganz klar gewesen sein. 

Aber der König sagt was ganz anderes. „Die Eingeladen waren nicht würdig.“ Sie hielten zu viel von sich selbst. Sie waren zu sehr in sich und ihre Sache verliebt. Der König will nun nicht mehr auf die äußere Würde eines Menschen achten. Was er achtet und wen er einlädt hängt davon ab, ob du bereit bist, hinzugehen! Gute und Böse werden eingeladen und jeder ist würdig, der sich selber für würdig erachtet und kommt. 

Stell dir mal vor Kate und William heiraten und im Fernsehen sind grade die Bilder zu sehen, von leeren Kutschen und Stars und Adligen, die öffentlich bekunden, dass sie leider nicht teilnehmen können. Da klingelt es an deiner Tür! Du öffnest und da steht ein komisch gekleideter Mann mit seltsamen Stab und einem Brief für dich. Da ist das königliche Siegel drauf und es ist die Einladung zur Hochzeit. Nicht in die dritte Reihe an der Straße zum Winken, auch nicht nur in die Kirche zur Trauung und anschließendem Sektempfang, nein es ist die Einladung ZUM FEST. Das intimste und persönlichste Fest eines Königspärchens und DU BIST EINGELADEN. 

Ich finde das fühlt sich total gut an. Man fühlt sich doch geehrt und wie viel mehr wird das den Menschen damals in der Nähe eines Monarchen so gegangen sein als uns. Ganz genauso wie bei dem Löwen löste diese Einladung in Jesus Zeit sicher mehr in den Menschen aus als in uns heute. Aber es ist Gottes Einladung, die noch immer die gleiche ist wie damals. Und sie ist noch immer genau gleich unerhört. Er lädt MICH ein… Er lädt DICH ein!! Das ist die frohe Botschaft in diesem Gleichnis. Es ist tatsächlich ein Evangelium - eine gute Nachricht - für ALLE Menschen. Der König grenzt seine Auswahl an Einzuladenden nicht ein. „so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein.“ hat er gesagt. Du und ich wir sind eingeladen.

Genauso sind wir aber andererseits auch beauftragt einzuladen. Und zwar jeden und jede! Es gibt keine Auswahl mehr, wer dazu darf und wer nicht. Niemand ist zu sündig oder zu weit weg von Gott als dass er nicht eingeladen wäre. 

Niemand.

Das ist eine echt krasse Botschaft, weil wir doch häufig andere verurteilen und sie als schlechter ansehen als uns selbst. Oder wir verurteilen uns selbst ständig und lassen kein gutes Haar an uns selber. Aber Gott macht keinen Unterschied. Alles sind eingeladen, sogar ich! 

Lass uns so denken und dankbar sein für diese Einladung! Lass uns zum Fest gehen und uns nicht ablenken lassen von Dingen des Alltags. Lass uns nicht stolz sein und uns selber höher achten als den Königssohn, der sich zu vermählen bereit ist und mit uns feiern möchte. Lass uns diese Einladung nicht ausschlagen und lass uns diese Einladung an alle Menschen austeilen! Ob gut oder böse, ob klein oder groß, ob Mann oder Frau, ob hetero oder homo, ob Asylbewerber oder Bürgermeister. 

So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

2. Korinther 5, 20

Lasst euch versöhnen mit Gott, lasst euch ein auf die Versöhnung mit ihm. Lass dich ein auf die Einladung zum Fest. Schlag seine Einladung nicht aus, sondern geh zum Fest! Der Vater wartet auf deine Rückkehr nach Hause. Du kannst nach Hause kommen, Papa ist nicht sauer. Lass uns alle Menschen dazu einladen nach Hause zu kommen! Warum nicht umgezogen?

Und dann passiert da noch was ungewöhnliches in dem Gleichnis. Der König inspiziert seinen nun gut gefüllten Festsaal und findet jemanden noch in den Klamotten der Welt. Irgendwie muss wohl dieser Gast nicht voll und ganz überzeugt davon gewesen sein, dass er wirklich eingeladen ist. Damals war es auch sicher nicht so einfach und so billig eine passende Festkleidung zu bekommen. Also war derjenige einfach mal misstrauisch? Hat er sich vielleicht gedacht, dass er garnicht wirklich eingeladen ist. Dann hätte er völlig umsonst Geld für ein Festkleid ausgegeben. 

Auch an anderen Stellen vergleicht die Bibel unsere Kleidung mit unseren Verhaltensweisen und Glaubensüberzeugungen. Da heißt es zum Beispiel:

[…] Ihr habt doch das alte Gewand ausgezogen  – den alten Menschen mit seinen Verhaltensweisen – und habt das neue Gewand angezogen – den neuen, von Gott erschaffenen Menschen, der fortwährend erneuert wird, damit ihr ´Gott` immer besser kennen lernt und seinem Bild ähnlich werdet. 

Kolosser 3, 9-10

Das alte Gewand auszuziehen war keine Voraussetzung für die Einladung zum Fest. Der Gast war eingeladen. Aber er hat seine alten Verhaltensweisen, seine alten Glaubensüberzeugungen mitgebracht und daran festgehalten. Vielleicht in diesem Fall die Überzeugung, dass er nicht wirklich eingeladen ist, dass er unwürdig ist. Denkst du das immer noch von dir? Bist du in deinem Kopf auch noch unwürdig auf dieser Hochzeit zu sein? Dann trägst du noch nicht das Festgewand, dass Jesus für dich erkauft hat. 

Wenn du an Jesus Christus glaubst und daran, dass er vom Vater gekommen ist, der Sohn Gottes ist und für jeden einzelnen Menschen gestorben ist, dann bist du frei von den alten Denkweisen. Sie dürfen dich nicht mehr gefangen halten. Du bist heilig, gerecht, ein Königskind. Du bist untadlig und in Gottes Augen komplett rein. Alle anderen Gedanken, die dich innerlich verurteilen, die dich selber klein reden oder dir einfach weiterhin das Gefühl geben „unwürdig“ zu sein, sind Lügen, die dich zu falschem Verhalten verleiten werden. 

Sünde ist die ausgeführte Handlung, die aus falschen Annahmen über dich selbst erwächst. 

Gott ähnlicher zu werden ist die Konsequenz eines Denkens, das durch die Wahrheit deiner Erlösung gereinigt ist. 

Wenn du denkst, dass du vielleicht nur reingelegt wirst mit der Einladung zum Kostümfest, dann verkleidest du dich vielleicht lieber nicht, weil du sonst vor der Tür stehst und als einziger verkleidet bist. Kein Vertrauen in die Einladung führt zu falschem Verhalten. Gehen wir eine Ebene tiefer:
Wenn du denkst, dass dich keiner mag, wirst du dich zurückziehen und deine Gabe mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen vernachlässigen.
Wenn du davon überzeugt bist, dass du nichts wert bist, wirst du dich unter deinem eigentlichen Wert verkaufen.
 

Dieses Verhalten, was im Gegensatz zu dem steht, was Gott über dich sagt, ist Sünde. Dagegen wird eine feste Überzeugung über die Wahrheiten Gottes in dir dazu führen, dass du in sein Bild transformiert wirst, weil dein Verhalten sich an das anpasst, was du glaubst. Wenn wir etwas bekennen, wonach wir nicht handeln, dann hat uns der Glaube an unser eigenes Bekenntnis noch nicht durchdrungen. Ich will nicht sagen, dass wir mit unserem Bekenntnis lügen, aber wir glauben etwas mit unserem Kopf aber noch nicht mit unserem ganzen Sein. Sonst würde der feste Glaube an diese Wahrheit unser Verhalten und unser Denken verwandeln. 

Das ist leicht gesagt, aber es ist manchmal ein harter Weg die Lügen, die wir glauben aufzulösen.

Ich gebe zu, es ist etwas unbequem, dass wir nicht einfach so zur Hochzeit kommen können, wie wir sind, oder? Andererseits ist es erleichternd zu erfahren, dass Gott uns transformieren möchte in eine viel bessere, mutigere und freiere Person. Das neue „von Gott erschaffene“ Gewand anziehen. Diese Umkehr von den alten Überzeugungen und die Hinwendung zu Gottes Wahrheiten nennt die Bibel Buße. Weg von Lügen und falschem Glauben und hin zu Gottes Wahrheit. Dieser Weg ist nicht immer einfach aber er lohnt sich. Außerdem gibt es Hilfe, die dir besteht dabei. Andere Menschen, die mit Jesus unterwegs sind können dir helfen und der Heilige Geist in dir wird dich auch immer wieder erinnern, wozu du berufen bist und wer du berufen bist zu sein.

Der ganze Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Es fängt damit an der Einladung zu glauben und damit seinen eigenen Wert anzuerkennen. Gott lädt dich ein zu der Hochzeit und er hat keine Kosten und Mühen gescheut, damit du daran teilnehmen kannst. Jesus selbst starb am Kreuz dafür, dass du würdig erscheinen darfst. Gott selbst starb dafür, dass du ihm immer ähnlicher werden kannst und deinen eigenen Schmutz und deine eigene Sünde hinter dir lassen kannst. Bring das Zeug nicht mit zum Fest! Besorge dir eine neues Gewand und vertraue komplett auf das, was Gott über dich sagt. Du bist mein geliebtes Kind. An dir habe ich Wohlgefallen!Wen Jesus anspricht

Das Gleichnis von Jesus könnte dich auf drei Arten ansprechen. Wenn sie dich auf eine dieser Arten angesprochen hat, bitte Antworte Gott auf das, was er in deinem Herzen angerührt hat. Das kannst du alleine tun oder mit jemandem gemeinsam beten. Wer bist du in diesem Gleichnis?

Der Gast, der sich nicht umgezogen hat

Bist du der Einladung gefolgt? Plagen dich dennoch manchmal Dinge über denen du eigentlich stehen müsstest? Glaubst du den Einflüsterungen des Feindes ab und zu noch? Hast du das Gefühl du sitzt am Bankett des Königs und trägst die falschen Sachen? Dann lass dein Denken erneuern durch Gottes guten Geist. Gib dich ihm GANZ hin. Toll, dass du ihm soweit vertraut hast, dass du die Einladung einmal angenommen hast. Jetzt lass Gott weiter an dir arbeiten. Gib deine alten, falschen Denkweisen und Verhaltensmuster auf! Lass diese Erneuern durch die Wahrheiten, die Gott in dein Leben sprechen möchte. Die Wahrheit wird dich frei machen! 

Die Knechte des Königs, die einladen

Erinnere dich, dass die Knechte ganz genau das tun, was ihr König sagt Höre auf seine Stimme. Lass dir von Gott genau zeigen, wen du einladen solltest. Dann geh und lade ein! Sei nicht wählerisch. Das Haus soll richtig voll werden. Bring gute und Böse. Bring alle mit zu Hochzeit, denn es sind alle eingeladen. Der König, Gott, möchte eine großes Fest mit jedermann feiern und wenn das jedermann mitkriegt, dann wird dieser jedermann sicher neugierig sein und mit dir gehen! Schwärme von der Tafel, dem königlichen Gedeck, dem Kuchen, den wundervollen Gerichten und nicht zuletzt von unserem herrschen König Jesus. Ruf ihnen zu „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Die Gäste, die nicht kommen

Hast du Gottes Einladung zu einem Leben mit ihm, zu einer Beziehung, zum Hochzeitsfest schon einige Male gehört? Weißt du, dass Gott hinter dir her ist und dich unbedingt einladen möchte? Verkriechst du dich in Aufgaben und Arbeit und allem Möglichen anderen, was deinem Leben scheinbar einen Sinn geben soll, aber es nicht tut? Dann lass dich jetzt von mir rufen! Kehr um! Schlag ein in die Einladung zu einer Begegnung mit deinem Schöpfer, deinem Vater, deinem König! Du bist würdig und eingeladen! Lass dich versöhnen mit Gott!

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